Nichtwohngebäude Bonn, Kaiser-Karl-Ring 20 Projektende: 12.2017
Klinik - Versorgungs-Sicherheit mit Energiespargarantie


Sonstiges, Landschaftsverband Rheinland
Nichtwohngebäude
GETEC heat & power GmbH
Energiemanagement / Optimierung von Verbrauch und Erzeugung
Energiespar-Partnerschaft (Einspar-Contracting)
4.500.000 €
20 Jahre

Wirkungen

Vorher-Nachher Vergleich Gesamtprojekt
1998
2017
Energie- und Projektkosten
2.472.000 €/Jahr
- 32 %/Jahr - 7.920.000 €/ Vertragslaufzeit Gesamtkosten
1.680.000 €/Jahr
2.472.000 €/Jahr
- 32 %/Jahr - 7.920.000 €/ Vertragslaufzeit Gesamtenergiekosten
1.680.000 €/Jahr
Energieverbrauch / Co2
22.194.000.000 kWh th/Jahr
- 29 %/Jahr - 63.480.000.000 kWh th/ Vertragslaufzeit Wärmeverbrauch (Endenergie)
15.846.000.000 kWh th/Jahr
6.910.000.000 kWh el/Jahr
- 24 %/Jahr - 16.520.000.000 kWh el/ Vertragslaufzeit Stromverbrauch (Endenergie)
5.258.000.000 kWh el/Jahr
- 4.105 t/Jahr - 82.100 t/ Vertragslaufzeit CO2-Einsparung
Technische Daten
Energieträger
Vorher:
  • Erdgas
  • Strom
Nachher:
  • Erdgas
  • Solar
  • Strom
Technikdaten

Vorher:

Alte ineffiziente Technik: Hochdruckdampf-erzeugung auf Warmwasser ; 21 MW thermische Leistung

Nachher:

Neue effiziente Technik: 2x Wasserkessel mit je 2,5 MWth , 2x Dampfkessel mit je 2 MWth , 2x BHKW mit 347 kWel und 520 kWth, Absorptionskälteanlage mit 1 MW ; Teilsanierung der RLT-Anlage + Wärmerückgewinnung inkl. Nachrüstung einer 30 kWp Solaranlage 2014


Maßnahmen
überblick

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Andere Komponente

2x Dampfkessel mit je 2 MW thermischer Leistung

Kälteanlage

Absorptionskältemaschine mit 1 MW Leistung


Meinungen des Kunden
 

"Wir können die Versorgungssicherheit des Krankenhausbetriebs durch die Strom-, Wärme- und Kälte-Eigenversorgung gewährleisten."

Herr Hardt Technischer Leiter


Motivation Neben der Energie(-Kosten)
einsparung
  • USV: Aus Sicherheitsgründen Bedarf zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV)
  • Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit: Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen sichern (zunehmender Wettbewerb / Leistungsorientierung im Gesundheitssektor)
  • Vermeidung von CO2-Emissionen:

Motive für Energieeffizienz
dienstleistung
  • Finanzaufwand
  • Personalaufwand
  • Zeitaufwand
  • Betriebliches Risiko
  • Finanzierungsrisiko
  • Mess- und Nachweisrisiko
  • Projektumsetzungsrisiko
  • Technisches Risiko
  • Wirtschaftliches Risiko
  • Externes Know-How
  • Externe Projekterfahrung
  • Einspargarantie

Leistungsbestandteile

keine Details

keine Details

keine Details

keine Details

  • Demontage Altanlage
  • Einbau / Montage Neuanlage
  • Einregulierung Neuanlage
  • hydraulische / elektrische Einbringung
  • Energieeinkauf
  • Energieverkauf (Überschussenergievermarktung)
  • Bedienung
  • Instandsetzung
  • Monitoring
  • Wartung / Inspektion

AndereEinhaltung eines Refernzverbrauchs



Projektbeschreibung

Welche Faktoren haben die Entscheidung für die Energieeffizienzdienstleistung begünstigt?

  1. Umfassende Projekterfahrung und Gewerke-übergreifendes Know-how des Contractors zur Strom-/Wärme-/Klima-/Dampf-Bereitstellung 
  2. Zu knapp verfügbare bzw. bereits verplante Haushaltsmittel -> Finanzierung durch den Contractor machte eine schnelle Umsetzung der Energieeinspar-Maßnahmen erst möglich 
  3. Laufzeit-begleitende Optimierungen sorgen für eine stetige Optimierung 

Welche Hemmnisse mussten überwunden werden? 

  • Reibungspunkte zu Beginn der Vertragslaufzeit: Anfängliche technische Probleme beim Einsatz neuer Technik in den Zentralen und bei der Einbindung alter Technik in der Peripherie wurden überwunden. 

Nach der ersten Laufzeit von 10 Jahren:

  • Folgevertrag: Gutes Projektergebnis und aufgebautes Vertrauen zum Contractor führte zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit

Situation VORHER / NACHHER:

  • Primärenergiebedarf wurde innerhalb von 10 Jahren Vertragslaufzeit im Schnitt um 30% gegenüber dem Referenzjahr 1998 reduziert. Damit zusammenhängend wurden pro Jahr 3.500 Tonnen CO2 eingespart 
  • Alte ineffiziente Technik wurde durch neue, effizientere Technik ersetzt 
  • 50% der eingesparten Energiekosten wirken direkt zugunsten des Krankenhauses, was zu einer realen Kostenentlastung der Klinik gegenüber dem Ausgangszustand führte (mit der anderen Hälfte der Ersparnis wurde die neue Technik bezahlt). 
  • Kosten für Energiebezug, Betriebsführung und Instandhaltung wurden um ca 25% reduziert (bessere Konditionen für Energiebezug durch Contractor 
  • ca 20% Kostenvorteil auf der Beschaffungsseite durch Festpreisverträge für den Energiebezug)

Wie war der Entscheidungsprozess? 

  1. Feststellung Ende der 90er Jahre, dass die Energiekosten viel zu hoch sind und die verbaute Heiz- und Klimatechnik viel zu alt ist 
  2. Zweifel, ob die Klinik in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben würde 
  3. Dringender Handlungsbedarf aber kaum verfügbare Haushaltsmittel 
  4. Vorfinanzierung und Umsetzung von Energiesparmaßnahmen durch Contractor

Stand Ende 2017: 

  • PE-Verbrauch gesamt bei 26.407 MWh/a Reduzierungen gegenüber 1998
  • CO2-Emissionen um 57% (-4.100 t/a bzw. 82.000t CO2 Einsparung über 20 Jahre) reduziert 
  • PE-Verbrauch um 41% reduziert 
  • Wärme-/Dampfverbrauch um 29% reduziert (2017: 15.846.000 kWh/a thermisch) 
  • Stromverbrauch um 24% reduziert (Stand 2017: 5.258.000 kWh/a elektrisch)

Contractor

GETEC Contracting GmbH (Tochterunternehmen von Getec heat & power GmbH)

Kontakt:

Herr Kaldewey Vertrieb NRW 0231/47540313 henning.kaldewey@getec.de


Kunde

LVR-Klinikverbund

Kontakt:

Herr Hardt Technischer Leiter 02285512751 kurt.hardt@lvr.de


Projektentwicker

EnergieAgentur.NRW

Kontakt:

Herr Tögel Leiter Finanzierungs- und Geschäftsmodelle 02022455234 toegel@energieagentur.nrw